Fetisch wird Fashion: Latexliebe

Latex Handschuhe

Fetisch wird Fashion: Latexliebe

Liebe Latex-Freunde,

kürzlich las ich einen super Artikel zum Thema Latex tragen in der COSMOPOLITAN, geschrieben von Veronika Schaller, und was soll ich sagen, alles spricht dafür – Fetisch wird Fashion! Tragt mehr Latex…und für Fortgeschrittene – probiert es mit Datex!

Selbstverständlich möchte ich euch diesen tollen Artikel nicht vorenthalten und bilde ihn daher hier ab.

„WOW, du siehst aus wie eine Comicfigur!“, ist das Erste, was ich höre, nachdem ich mich in mein neues Kleid gequetscht habe – eine Riesenaktion an sich. … Jetzt betrachte ich etwas ungläubig mein Spiegelbild, streiche über diese seltsam gummiartige Zweithaus. Bin das ich? So heiß kann ich aussehen? Und gleichzeitig wie ein Schlauchboot riechen? Meine Kollegin hat recht: Das Ganze hat etwas künstlich Schönes. Dank der japanischen Designerin Atsuko Kudo, die für ihre Latex-Couture momentan gehypt wird (Kim Kardashian und Rita Ora sind Fans), habe ich mich verwandelt. Vom lässigen Jeans-Blue-Typ in, tja, was genau eigentlich? Das will ich herausfinden.

Schnell merke ich: Mein Make-up hätte ich heute weglassen können. Ach was, gleich den ganzen Kopf. Denn selbst hier im Büro, zwischen all den Frauen, die mich für mein Hirn schätzen, bin ich nur noch Körper. Sie kommentieren unverfroren meine Figur (sehr positiv, immerhin!), tatschen mich ungefragt an. „Finger weg!“, befehle ich. Auch, weil Fett, zum Beispiel Handcreme, dem Latex schadet. Von wegen pflegeleicht, weil abwischbar, dieses Kleid ist zickig. (Sind wir das nicht alle ab und zu :-). Anmerkung von Evy.)

Bei der U-Bahn-Fahrt komme ich mir dann so fehl am Platz vor wie ein Flitzer im Petersdom. Das Material schmatzt unüberhörbar durch das ganze Abteil. Hinsetzen ist wegen des knappen Rocks ein recht dämlich anmutender Balanceakt und allmählich glaube ich den vielen Latex-Freunden nicht mehr, die auf Websites feiern, wie „salonfähig“ ihr Fetisch geworden sei. Klar, weiß ich, dass Kautschuk gerade seinen Modemoment hat. Aber die Laufstege von Paris sind halt nicht der Kiesboden in einem spießigen Münchner Biergarten – in dem ich mit Trippelschritten ankomme. Als ich meine Jeansjacke ablege, tun die meisten Leute so, als interessierten sie sich plötzlich sehr für ihre Brezen. Andere glotzen unverblühmt und freuen sich, dass endlich mal was los ist. Ein Familienvater, flankiert von Frau und Kind, blökt: „Jaaaa, runterziehen!“, als ich das Kleid glätte. Und ein klischeehaft bauchiger Mittfufziger rät: „Macht’s das Foto ohne Jackn, die passt eh neda!“ Nicht gerade die Kerle, die man von sich begeistern möchte. Ebenso wenig wie die pfeifenden Bauarbeiter auf dem Hinweg.

Der Biergartenbesuch geht sogar jäh zu Ende, bevor ich mein erstes Bier trinken kann. Denn plötzlich fange ich an zu schwitzen wie nie in meinem Leben. Ich! Muss! Hier! Sofort! Raus! Wie froh ich bin, dass ich Wechselklamotten dabei habe. Aus Baumwolle! Doch gerade als ich überzeugt bin, Latex und ich würden niemals Freunde, sehe ich die Fotos. Ich bin überrascht, wie chic ich wirke. Und stark. Das Kleid mag nichts für den Alltag sein. Es ist anstrengend, braucht eine glamouröse Bühne. Aber in Szene gesetzt? Hallo, Superwoman!“

(Quelle: COSMOPOLITAN 09/17)

Evy’s Fazit: Gebt euch die glamouröse Bühne! Und im Übrigen, wer sich die „Riesenaktion“ ersparen möchte, kauft ab sofort Datex, statt Latex. Datex hat den selben optischen Effekt, fühlt sich super auf der Haut an und lässt sich total einfach anziehen.

Auf die Bühne fertig los, eure Evy

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